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Faszination Reitsport

„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“

Faszination Dressursport
Als Zuschauer ist es ganz klar aufregender sich eine Springprüfung anzusehen, als eine aus der Kategorie der Dressur. Es ist klar ersichtlich wer Fehler macht und das Ergebnis ist eindeutig. Warum also findet man dennoch so hohe Starterfelder in den ganzen Dressurprüfungen? Welche Faszination übt der Dressursport auf den Reiter aus? Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass man als Dressurreiter sich auf lange Sicht ein Ziel vor Augen setzten muss. Gerade wenn man den Einstieg in die höheren Klassen anstrebt, kann man nicht einfach von dem Pferd verlangen, dass es die erforderten Lektionen von der ein auf die andere Sekunde kann. Man muss sich mit seinem Pferd die Koordination, die Ausdauer und das Verständnis der Hilfen erarbeiten und das braucht nun einmal seine Zeit. Geduld ist also ein wirklich wichtiges Thema im Dressursattel. Umso größer ist jedoch das Erfolgserlebnis, sollten beispielsweise die Pirouetten dann immer besser klappen. Diese langwierige und immer wieder neu erforderliche Arbeit mit dem Pferd, ob aus dem Sattel oder am Boden, webt eine ganz spezielle Bindung zwischen Reiter und Pferd, wobei Vertrauen die Basis für eine gute Dressurprüfung darstellt. Der Dressursport zeigt die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier auf höchstem Niveau und gerade wenn es in die hohen Klassen des Sportes geht, kann ein mit dieser Kategorie vertrauter Zuschauer immer wieder von dem Bewegungspotenzial und dem Ausdruck eines Pferdes überrascht werden, aber auch als unbeteiligter Besucher kann man die Eleganz und scheinbare Leichtigkeit der Dressur bestaunen.